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Praxisgemeinschaft - hausärztliche Versorgung
Helge Folta, Michael Barkhoff, Andrea Vögeli-Helmich
Tel.: 0209 - 9 56 70 00
Fax.: 0209 - 95 67 00 17
E-Mail: info@hausarzt-buer.de

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Praxisgemeinschaft - hausärztliche Versorgung

Helge Folta, Michael Barkhoff, Andrea Vögeli-Helmich


Horster Str. 339
45899 Gelsenkirchen
Tel.: 0209 - 9 56 70 00
Fax.: 0209 - 95 67 00 17
E-Mail: info@hausarzt-buer.de


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Gesundheitsnews



Unsichtbare Keime: Trinkflaschen regelmäßig reinigen
Unsichtbare Keime: Trinkflaschen regelmäßig reinigen

Strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen: Da ist Trinken besonders wichtig. Wer wiederverwendbare Trinkflaschen nutzt, sollte diese jedoch unbedingt regelmäßig gründlich reinigen. Sie werden sonst schnell zu Keimschleudern, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Bakterien vor allem an Mundstücken

Ob am Strand, beim Radeln oder beim Wandern: Die praktischen auffüllbaren Trinkflaschen aus Kunststoff, Glas oder Edelstahl sind deutlich umweltfreundlicher als Einwegflaschen. Doch in Getränkeresten können aus wenigen Bakterien mit der Zeit Millionen werden - insbesondere, wenn zuckerhaltige Getränke in der Flasche waren. Und auch an den Mundstücken siedeln sich schnell viele Bakterien an. "Es reicht nicht aus, die Flaschen einfach mit warmem Wasser auszuspülen", sagt Friederike Kaiser, Beratungsärztin bei der R+V Krankenversicherung. "Sie sollten möglichst nach jedem Gebrauch mit heißem Wasser und Spülmittel gesäubert werden. Außerdem ist es empfehlenswert, zur Reinigung eine Bürste einzusetzen, um Bakterienfilme oder Anhaftungen der Getränke zu beseitigen."

Erreger können Durchfall verursachen

Besonders anfällig für Bakterien sind ältere Kunststoffflaschen, bei denen das Material aufgeraut ist. In ihren feinen Rissen können sich Bakterien sammeln und vermehren. Ein Tummelplatz für Krankheitserreger sind auch die Stellen, die direkt mit dem Mund in Berührung kommen - beispielsweise Trinkaufsätze und der Übergang zwischen Flaschenhals und Flaschenbauch. Im schlimmsten Fall können die Erreger Durchfall, Erbrechen, Bauch- und Kopfschmerzen verursachen. "Besonders tückisch ist, dass die unerwünschten Bakterien unsichtbar, geruch- und geschmacklos sein können", so R+V-Expertin Kaiser.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:

  • Sicher und bequem lassen sich die Flaschen und Trinkaufsätze in der Spülmaschine reinigen. Doch Vorsicht: Nicht alle Flaschen sind spülmaschinenfest. Die Gebrauchsanleitung der Getränkeflaschen gibt Auskunft darüber, welche Reinigungsarten geeignet sind.
  • Für manche Flaschen gibt es spezielle Reinigungstabletten, die hartnäckigen Schmutz entfernen können. Ähnlich wirkt in Wasser aufgelöstes Backpulver.
  • Die gesäuberten Flaschen immer austrocknen lassen und offen aufbewahren.
  • Lässt sich ein hartnäckiger Belag nicht mehr entfernen, hilft meist nur noch eines: Die Flasche wegwerfen. 

11.08.2020 DGA | Quelle: R+V Infocenter (news aktuell)

Es gibt keine Kostenexplosion im GKV-Arzneimittelmarkt
Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V.

„Die GKV-Ausgaben für Arzneimittel liegen seit Jahren konstant bei rund einem Prozent des Bruttoinlandsproduktes“, sagt BPI-Hauptgeschäftsführer Dr. Kai Joachimsen und reagiert damit auf einen aktuellen Bericht des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zum GKV-Arzneimittelmarkt 2019. Die Autoren sehen die Arzneimittelpreise im Patentsegment „im Steigflug“ und stellen die Bezahlbarkeit durch die Solidargemeinschaft in Frage. „Die AOK macht einen fatalen Fehler, und kritisiert die gerade jetzt dringend benötigten Durchbrüche in der Arzneimittelforschung als geringen Beitrag zur Versorgung“, so Dr. Joachimsen. „Eine Kostenexplosion gibt es nicht. Im Übrigen sei daran erinnert, dass die Erstattungspreise für Innovationen mit den gesetzlichen Krankenkassen verhandelt werden.“

„Es ist zudem zu kurz gesprungen, neue Arzneimittel als reine Kostenverursacher zu sehen. Gerade das Beispiel der modernen Mittel gegen Hepatitis C zeigt doch, dass Patienten geheilt werden und damit auch Folgekosten, etwa für Transplantationen, entfallen“, so Dr. Joachimsen. Bei der komplexen Forschung und Entwicklung von Medikamenten können schnell Investitionen in Milliardenhöhe anfallen. Diese Kosten müssen sich amortisieren, zudem finanzieren die Medikamente von heute die Medikamente von morgen. Nur so ist medizinischer Fortschritt überhaupt möglich, und wir können und sollten uns das auch leisten.“

„Dass das Gros der GKV-Arzneimittelkosten auf neue Arzneimittel entfällt, ist übrigens keine Überraschung“, sagt Dr. Joachimsen. „Und es ist auch kein Geheimnis, dass zugleich im überregulierten patentfreien Markt ein extremer Spardruck herrscht. Wir haben seit 2009 für die allermeisten Arzneimittel ein Preismoratorium, also festgefrorene Preise, während die Lohnkosten permanent gestiegen sind. Wir haben Zwangsabschläge, die allein 2018 in allen Marktsegmenten bei über zwei Milliarden Euro lagen. Außerdem gibt es Festbeträge und Rabattverträge der Krankenkassen für Generika, die in Deutschland 75 Prozent der Verordnungen ausmachen. Die Therapiekosten wurden von den Kassen teilweise auf nur noch sechs Cent pro Patient und Tag gedrückt. Für diesen Preis kann ein in Europa produzierendes Unternehmen nicht dauerhaft rentabel arbeiten, und qualitätsgerechte Produkte herstellen. Das ist die Kehrseite der Medaille. Die GKV-Ausgaben für Arzneimittel liegen aktuell bei rund 16 Prozent der Gesamtausgaben. Auf die pharmazeutische Industrie entfallen nur rund zehn Prozent für alle Arzneimittel in der ambulanten Versorgung. Gemessen an deren enormen therapeutischen Stellenwert, ist dieser Anteil nicht hoch und mehr als gerechtfertigt“, so Dr. Joachimsen.

Berufstätig mit Rheuma?
Rehabilitation und Umgestaltung des Arbeitsplatzes können Verrentung vermeiden

Trotz heute verfügbarer Medikamente, die die Zerstörung der Gelenke häufig stoppen können, erhält immer noch ein beträchtlicher Anteil aller Menschen mit Gelenkrheuma innerhalb von zehn Jahren eine Erwerbsminderungsrente. Eine rechtzeitige Reha-Behandlung könnte dies nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) oftmals ebenso verhindern wie eine Umgestaltung am Arbeitsplatz. Die Fachgesellschaft unterstützt daher seit diesem Jahr die Initiative RheumaPreis, die jedes Jahr Arbeitnehmende und deren Arbeitgebende auszeichnet, die sich gemeinsam für eine weitere Berufstätigkeit trotz Erkrankung einsetzen.

In Deutschland leiden 0,8 Prozent der Erwachsenen an einer rheumatoiden Arthritis, wie Ärzte das entzündliche Gelenkrheuma bezeichnen. Ebenso häufig ist die ankylosierende Spondylitis, auch Morbus Bechterew genannt. Beide Erkrankungen können gut behandelt werden. „Im optimalen Fall können die Patienten bis zum Rentenalter berufstätig bleiben“, erklärt DGRh-Präsident Professor Dr. med. Hendrik Schulze-Koops von der LMU München.

Im individuellen Fall lässt sich das aber nicht voraussagen. Noch immer müssen zu viele Patienten ihren Beruf frühzeitig aufgeben. Bei der rheumatoiden Arthritis ist dies bei bis zu 5 Prozent der Betroffenen bereits in den ersten zwei Jahren nach der Diagnose der Fall. Bei der ankylosierenden Spondylitis bleibt die Berufsfähigkeit länger erhalten. Die Erkrankung beginnt allerdings bereits im früheren Erwachsenenalter. „Bei mehr als der Hälfte der Patienten kommt es im Verlauf der Erkrankung zu relevanten Einschränkungen bei der beruflichen Teilhabe“, sagt Professor Dr. med. Dirk Meyer-Olson, Sprecher der Kommission Rehabilitation, Physikalische Therapie und Sozialmedizin der DGRh. Moderne Medikamente, sogenannte Biologika oder Signaltransduktionsinhibitoren, können die Schäden an den Gelenken oft verhindern und das Voranschreiten begrenzen. „Die Einschränkungen der Arbeitsproduktivität sind in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen“, sagt Meyer-Olsen: „Wir müssen aber erkennen, dass wir die berufliche Teilhabe nicht bei allen Patienten mit Medikamenten allein erhalten können.“

Eine weitere Möglichkeit, die Erwerbsfähigkeit zu erhalten, besteht dann in einer Reha-Behandlung. „Die medizinische, berufliche und soziale Rehabilitation ist in Deutschland fest im Sozialversicherungssystem verankert“, sagt Schulze-Koops: „Sie bietet insbesondere Menschen mit rheumatischen Erkrankungen gute Chancen, die berufliche Teilhabe so lange wie möglich zu erhalten.“ Die DGRh hat zuletzt 2015 in ihrem Positionspapier „Treat to Participation“ wichtige Eckpunkte zum Stellenwert der rheumatologischen Rehabilitation in Deutschland formuliert. „Hier sind alle Rheumatologen aufgefordert, zu erkennen, wann der Zeitpunkt für eine Reha-Behandlung bei einem Patienten gekommen ist“, sind sich Schulze-Koops und Meyer-Olsen einig. „Die Initiative zur Reha-Behandlung sollte nicht allein vom Patienten oder Hausarzt ausgehen.“

Eine Reha-Behandlung kann, auch wenn sie erfolgreich verläuft, oftmals nicht alle Hindernisse beseitigen, die Menschen mit Rheuma daran hindern, ihren Arbeitsplatz zu erhalten. „Viele Betroffene stoßen bei Arbeitgebern, aber auch bei Kollegen auf Hürden und Unverständnis, wenn sie ihre berufliche Tätigkeit fortsetzen wollen“, berichtet Professor Dr. med. Matthias Schneider vom Universitätsklinikum Düsseldorf. Im beruflichen Umfeld sind deshalb kreative Lösungen gefordert, um den Arbeitsplatz von Menschen mit Rheuma zu erhalten. Der RheumaPreis, den eine von Professor Schneider mitbegründete Initiative jedes Jahr verleiht, zeigt an den Beispielen der Preisträger, dass ein partnerschaftlicher, offener Umgang von Kollegen und Vorgesetzten mit der Situation zu erfolgreichen Lösungen führen kann. Der mit insgesamt 3.000 Euro dotierte Preis wird jährlich an bis zu drei Arbeitnehmende mit Rheuma sowie ihre Arbeitgeber vergeben. „Wir freuen uns deshalb, dass die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie ab diesem Jahr Partner der Initiative RheumaPreis geworden ist“, sagt Schneider. Fachärztliche Behandlung, rechtzeitige Rehabilitation und die Integration der Patienten ins Arbeitsleben bieten zusammen die beste Möglichkeit, die Lebensqualität von Rheuma-Patienten zu erhalten.